Sie sind hier

2012 Kennenlernabend

Gespeichert von ws am/um 8. September 2012 - 11:41

 

Kennenlernabend der ATS - AG 2012/2013

Eine Woche nach dem "bisherigen Höhepunkt" ihrer Entwicklung, der zweiten, noch besser als im letzten Jahr besuchten Austauschmesse der ATS - AG, fand am Abend des 7. Septembers nun der Kennenlernabend der neuen "Inbounds" statt, die Ihren Auslandsaufenthalt bei uns in der Region Schleswig- Flensburg verbringen.
In einer kurzen Eingangsrede im Versammlungsraum der Kappelner Werkstätten in Mehlbydiek begrüßte ATS-Mitglied Eric Bremer (13d) die Anwesenden bilingual auf Deutsch und Englisch. Er führte aus, dass es das Ziel der AG sei, den Austauschschülern die Integration "ein bisschen leichter zu machen". Weitere Veranstaltungen, bei denen sich sowohl Deutsche und Austauschschüler, aber auch die Inbounds untereinander kennenlernen sollen, seien über das Jahr verteilt geplant.

Anschließend folgte ein gemeinsames Buffett mit den anwesenden Inbounds, ATS-Mitgliedern und Gasteltern, Herr Wilms legte die Würstchen auf den Grill.
Es folgten einige Kennenlernspiele, zum Beispiel mussten sich verschiedene Teams gegenseitig Begriffe auf Deutsch, Englisch oder mit Händen und Füßen erklären. Da viele Inbounds noch nicht so gut Deutsch sprechen, entwickelte es sich für alle Seiten verständlicherweise zu einer spaßigen Angelegenheit!
Ein weiteres Spiel bestand darin, dass sich die Mitglieder der jeweils beiden Teams an den Händen fassten und nach einem "Kopf" beim Münzwurf am Anfang der beiden Menschenketten durch Händedrücken das "Signal" still und möglichst schnell an das andere Ende der Schlange befördern mussten. Am besten, ohne einen Fehlalarm auszulösen. Alleine das Prinzip des Münzwurfs zu erklären ("When .... ähm head comes you must press your neighbours hand, when the number comes ... not") zu erklären, entwickelte sich zu einer verzwickten, irgendwann aber doch sehr erheiternden Angelegenheit, bei dem beide Seiten nur noch lachen mussten.

Die Atmosphäre bei solchen Abenden ist mit Worten immer schwer zu greifen und in Bildern nicht festzuhalten. Das bunte Tönen von gefühlt allen Sprachen dieser Welt, gemischt mit der offensichtlichen Herzlichkeit, Offenheit und Dankbarkeit der Inbounds, bei ihrem Aufenthalt in unserem für sie völlig fremden Land nicht alleine gelassen werden, erzeugt beim Betrachter den bleibenden Eindruck, dass die multikulturelle Gesellschaft nicht so tot sein kann, wie unsere Politik es proklamiert. Denn hier wird sie gelebt, und dass es echt ist, spürt man einfach.

Lasse Schätzler (für die Schülerzeitung)