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UNESCO Berlin

Gespeichert von ws am/um 10. Mai 2016 - 13:05

Bericht zur 51. young leaders Akademie in Berlin/Strausberg


Die 51. young leaders Akademie fand vom 22.-27. März 2016 in dem Zentrum für Informationsarbeit von der Bundeswehr in Berlin statt.  Am Dienstag, den 22.03.16, musste die Anreise bis spätestens 22.00 Uhr erfolgen. Nachdem ich ungefähr 6 Stunden Zug und 45 Stunde S-Bahn fuhr, kam ich um 19.30 Uhr als zweite Person überhaupt an. Nachdem ich mich bei den Teamern angemeldet habe und meine Unterlagen bekommen habe, setzte ich mich zu der ersten Person. Sein Name ist Max, er ist 15 Jahre alt und kam direkt aus Berlin. Wir aßen zusammen zu Abend und belegten dann zusammen ein Zimmer in der Unterkunft. Die Zimmer waren schlicht (2 Betten, Tisch, Fernseher, Kühlschrank),aber mehr brauchten wir auch nicht. Bettruhe war immer ab 24.00 Uhr. Nach dem Frühstück (immer zwischen 7.30-8.30 Uhr) wurden wir im Konferenzsaal von dem Geschäftsführer der young leaders GmbH begrüßt. Er erzählte uns etwas über die Akademie und deren Werdegang, z.B. dass es die Akademie seit 1974 gibt. Wir kamen auf eine Anzahl von 121 Jugendlichen zwischen 15-19 Jahren. Die Mehrzahl kam aus dem Südteil Deutschlands, also Baden-Württemberg und Bayern. Im Vordergrund der ganzen Akademie standen 4 Bereiche:                                       1.  Orientierung auf soziale Ebene, 2.  Marktplatz zum Streit in Form von Plenen und  Diskussionen, 3.  Training von Kompetenzen und 4.  Networking (Kontakte knüpfen).
Die ersten drei Tage lang hörten wir Vorträge von Professoren oder besonderen Leuten und konnten anschließend mit den Referenten über die Vorträge diskutieren. Im Vordergrund standen die Themen um die Menschenwürde und Ethik. Desweiteren bekamen wir einen kleinen Einstieg in den Islam und redeten mit einem Brigadegeneral der Bundeswehr um die Zukunftsstrategien des 21. Jahrhunderts. An einem Tag hatten wir Trainings mit Profitrainern in den Themen: Benimm und Etikette, Körpersprache, Mimik-Resonanz-Training und Verhandlungstraining. Das absolute Highlight war die Medienbörse und der Jugend-Presse-Kongress. Dazu hatten wir Workshops mit Profijournalisten, woraus dann ein Film, eine Zeitung und ein Webmag folgte. Am letzten Tag bevor wir wieder nach Hause fuhren, besuchten wir die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, welches damals als DDR-Stasi Gefängnis benutzt wurde. Nach der Führung eines Zeitzeugen begaben wir uns schon auf den Heimweg.
Ich kann euch diese Akademie nur ans Herz legen, denn es war wirklich beeindruckend und spannend. Man konnte viele neue Einblicke gewinnen über Themen die in der Schule zu kurz kommen. Besonders geeignet dafür sind interessierte Menschen für die Themen Politik, Gesellschaft und Philsophie/Religion. Wenn es in den nächsten Jahren um andere Themen geht und es andere Workshops gibt, würde ich mich sofort wieder bewerben.
Bericht von Dustin Kronefeld (Klasse Eb)