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Schul- u. Hausordnung

Gespeichert von ws am/um 2. Februar 2013 - 13:00

Schul- u. Hausordnung

I. Allgemeine Grundsätze für das Zusammenleben und Lernen an der

Klaus-Harms-Schule 

Die folgenden Grundsätze sollen im Alltag unserer Schule verwirklicht werden.

Sie gelten gleichermaßen für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen. 

      Allgemeine Grundsätze für das Zusammenleben 

  1. Ich verzichte auf jede Form von körperlicher und seelischer Gewalt. 

Oftmals ist man nicht einverstanden mit jemandem oder wütend auf ihn. Dann schubse ich ihn nicht oder schüchtere ihn nicht durch abfällige Bemerkungen ein, sondern versuche aus Respekt und Achtung vor dem anderen das Problem auf andere Weise zu lösen. 

  1. Ich löse Konflikte möglichst fair und sachlich. 

Konflikte treten im Zusammenleben so vieler Menschen wie in der Schule immer wieder auf. Bei Streitigkeiten bemühe ich mich, nicht nur meinen eigenen, sondern auch den Standpunkt des anderen zu berücksichtigen und den Konflikt so zu lösen, dass beide Seiten einverstanden sein können.

  1. Ich fühle mich für den anderen zuständig. 

Wer sich nur um sich selbst kümmert, ist am Ende ziemlich einsam. Deshalb achte ich auf den anderen, stelle auch einmal meine Ansprüche zurück und beziehe den anderen mit ein. 

  1. Ich fördere durch mein Verhalten die Gemeinschaft. 

Wenn man gemeinsam arbeiten will, ist es wichtig, sich an ein paar Absprachen zu halten, die unser Miteinander erleichtern. Deshalb bemühe ich mich pünktlich, höflich und zuverlässig zu sein in allem, was ich tue. 

Allgemeine Grundsätze für das Lernen 

  1. Ich bemühe mich, selbstständig zu denken und zu handeln. 

Was in mir an Fähigkeiten  und Möglichkeiten vorhanden ist, soll für mich und andere im Schulleben zum Tragen kommen. Deshalb prüfe ich, was andere sagen und tun, und gehe gegebenenfalls eigene und neue Wege. 

  1. Ich möchte viel wissen, können und erfahren. 

Viel über sich selbst und die Welt zu erfahren macht Spaß, erfordert aber auch einiges. Deshalb bin ich bereit, mich mit neuen Anforderungen und Themen ausdauernd und engagiert auseinanderzusetzen. 

  1. Ich bin daran interessiert, mit anderen zusammenzuarbeiten. 

Gemeinsam versteht man oftmals mehr und kann Probleme leichter lösen. Deshalb bin ich in jeder Form von Zusammenarbeit nicht passiv, sondern bemühe mich, mit anderen auf ein Ziel hinzuarbeiten. 

 

II. Hausordnungsregeln

  1. Aktivitäten, die andere belästigen oder gefährden, sind zu unterlassen. Dazu gehören: Das Werfen mit Schneebällen und Gegenständen, das Rennen und Toben auf den Fluren, das Sitzen auf den Fußböden sowie das Fahrradfahren auf dem Schulgelände.
  2. Verhaltensweisen, die unser schulisches Zusammensein erleichtern oder vereinfachen, sind zu beachten. Dazu gehören:
  • Größere Geldbeträge oder Wertsachen sollten nicht in die Schule, insbesondere nicht in die Umkleideräume mitgenommen werden, um Diebstähle und unangenehme Ermittlungsaktionen zu vermeiden.
  • PKW, Fahrräder und Mopeds werden an den dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt, u.a. damit sie nicht im Wege stehen. Rücksichtsvolles Fahren auf dem Parkplatz ist selbstverständlich.
  • Das Internet und moderne Medien leisten bei entsprechendem Einsatz einen wichtigen Beitrag zum Wissenserwerb und zum Austausch von Informationen. Die Nutzung des Internets und moderner Medien in der Schule ist - entsprechend der rechtlichen Vorgaben aus dem Bildungsministerium - auf unterrichtliche Zwecke beschränkt und setzt zudem die Unterzeichnung der Nutzungsregelungen voraus.
  • Wir wünschen uns, dass Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen Gemeinschaft aktiv und in persönlichem Kontakt erleben. Elektronische Geräte mit Display (Handys, Laptops, Tablets, Spielekonsolen etc.) bleiben daher im Unterricht und in den Pausen auf dem gesamten Schulgelände ausgeschaltet. Über Ausnahmen entscheidet die betreffende Lehrkraft.
  • Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte sind Ton-, Film- und Fotoaufnahmen anderer ohne deren ausdrückliche Einwilligung nicht erlaubt.
  • Um Missverständnissen vorzubeugen, müssen bei Klassenarbeiten und Klausuren Handys und andere elektronische Übertragungsgeräte am Lehrertisch abgelegt werden. Anderenfalls wird das Mitführen solcher Geräte als Täuschungsversuch gewertet.
  • Innerhalb des gesamten Schulgeländes ist Besuchern und allen am Schulleben Beteiligten das Rauchen und der Konsum von Alkohol und Drogen untersagt. Das Rauchen ist nur volljährigen SchülerInnen der Oberstufe außerhalb des Schulgeländes gestattet. Dabei ist es selbstverständlich, dass jeder Raucher für die Sauberkeit, z. B. auf der Treppe nach Dothmark, Verantwortung übernimmt. Da Rauchen die Gesundheit besonders gefährdet, sollte man überhaupt darauf verzichten.
  • Einige SchülerInnen sind älter und dürfen vom Gesetz her ein wenig mehr. Daher dürfen nur Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in Pausen und Freistunden das Schulgelände verlassen. Das Schulgelände endet vor dem Waldrand, den öffentlichen Straßen und natürlichen Begrenzungen. Wir vertrauen auf die gereifte Medienkompetenz und das Verantwortungsbewusstsein der älteren Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Sie dürfen daher elektronische Geräte mit Display außerhalb des Unterrichts benutzen.
  • Alle SchülerInnen der Oberstufe können sich in Freistunden in ihren Klassenräumen aufhalten, sind aber leise, um den Unterricht in benachbarten Räumen nicht zu beeinträchtigen. Schülerinnen von Klassen, die keinen Unterricht mehr haben, können sich in der Cafeteria, im Schülerstillarbeitsraum oder in der Pausenhalle aufhalten – nicht aber in den Klassenräumen.
  • Wenn eine Klasse 5 Minuten nach Stundenbeginn noch ohne Lehrkraft ist, melden dies die KlassensprecherInnen im Sekretariat.
  • Liegengebliebene Gegenstände werden nicht ignoriert, sondern als Fundsache beim Hausmeister oder im Sekretariat abgegeben.
  1. Die Schule, ihr Gebäude und ihre Ausstattung werden mit dem Geld aller BürgerInnen finanziert. Man schadet also allen und letztlich sich selbst, wenn man Schuleigentum beschädigt oder zerstört. Dazu gehören:
  • das Anmalen bzw. Beschädigen des Mobiliars (Stühle, Tische, Fenster, Heizkörper)
  • der unachtsame Umgang mit Lehrmitteln, mit Büchern und dem Eigentum anderer. Bei vorsätzlicher Beschädigung werden die Verursacher zum Schadenersatz herangezogen.
  1. Eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen ist eine Atmosphäre, in der man sich wohl fühlt. Daher halten wir alle Räume, auch die Toiletten, in einem Zustand, wie man sie selbst gerne vorfinden würde. Dazu gehören folgende Vereinbarungen:
  • Am Stundenende wird die Tafel gereinigt.
  • Papierkörbe und Abfalleimer werden benutzt.
  • Die Tisch- und Stuhlordnung wird wiederhergestellt.
  • Die individuelle Einrichtung und Ausgestaltung der Klassenräume wird respektiert.
  1. Anweisungen von Lehrkräften und Hausmeistern sind zu befolgen. Verstöße gegen die Hausordnung werden mit pädagogischen Maßnahmen oder Ordnungsmaßnahmen geahndet.

Beschluss der Schulkonferenz vom 22.11.2012

Der Schulleiter